
Tanken gehört für Autofahrer zum Alltag. Trotzdem entstehen an Tankstellen immer wieder Fragen: Welcher Kraftstoff gehört ins Auto? Was bedeuten E5 und E10? Sollte man den Tank vollständig füllen? Warum schaltet die Zapfpistole automatisch ab? Und was ist zu tun, wenn versehentlich der falsche Kraftstoff getankt wurde?
Gerade bei einem unbekannten Fahrzeug, Mietwagen oder einem neuen Auto kann bereits die Frage nach der richtigen Kraftstoffsorte für Unsicherheit sorgen.
Dabei lassen sich viele Fehler vermeiden, wenn man einige grundlegende Regeln kennt.
Dieser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie man richtig tankt, welche Kraftstoffarten es gibt und worauf an der Tankstelle geachtet werden sollte.
Wie tanke ich richtig?
Der grundlegende Ablauf an einer Tankstelle ist einfach:
- Vor der Zapfsäule anhalten und den Motor abstellen.
- Prüfen, welchen Kraftstoff das Fahrzeug benötigt.
- Tankklappe und Tankverschluss öffnen.
- Die Zapfpistole des richtigen Kraftstoffs auswählen.
- Zapfpistole vollständig in den Einfüllstutzen stecken.
- Tankvorgang starten.
- Nach dem automatischen Abschalten die Zapfpistole zurückhängen.
- Tankverschluss und Tankklappe schließen.
- An der Kasse beziehungsweise mit dem vorgesehenen Bezahlsystem bezahlen.
Besonders wichtig ist der zweite Schritt.
Vor dem Tanken sollte immer sichergestellt werden, dass tatsächlich der richtige Kraftstoff gewählt wurde.
Woher weiß ich, welchen Kraftstoff mein Auto braucht?
Die erforderliche Kraftstoffart lässt sich normalerweise an mehreren Stellen feststellen.
Hinweise finden sich beispielsweise:
- auf beziehungsweise an der Tankklappe
- am Tankdeckel
- in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs
- gegebenenfalls in den Fahrzeugunterlagen
Bei einem Mietwagen oder geliehenen Fahrzeug sollte man nicht einfach aufgrund der Fahrzeuggröße oder des Motorgeräusches vermuten, welcher Kraftstoff benötigt wird.
Im Zweifel sollte vor dem Tanken nachgesehen beziehungsweise beim Fahrzeughalter oder Vermieter nachgefragt werden.
Welche Kraftstoffe gibt es an Tankstellen?
An deutschen Tankstellen begegnen Autofahrern unterschiedliche Kraftstoffbezeichnungen.
Besonders verbreitet sind:
- Super E10
- Super E5
- Super Plus
- Diesel
Je nach Tankstelle können zusätzlich weitere Kraftstoffe und alternative Energieträger angeboten werden.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Autogas/LPG
- Erdgas/CNG
- bestimmte synthetische beziehungsweise paraffinische Dieselkraftstoffe
- Wasserstoff
- Ladestrom für Elektrofahrzeuge
Nicht jeder Kraftstoff ist für jedes Fahrzeug geeignet.
Was bedeutet E5?
Die Kennzeichnung E5 bedeutet, dass der Ottokraftstoff bis zu 5 Volumenprozent Ethanol enthalten kann.
E5 wird häufig als Super beziehungsweise Super E5 angeboten.
Ob das Fahrzeug diesen Kraftstoff verwenden kann, ergibt sich aus den Vorgaben des Fahrzeugherstellers.
Was bedeutet E10?
E10 ist Ottokraftstoff, der bis zu 10 Volumenprozent Ethanol enthalten kann.
Viele Benzinfahrzeuge können E10 verwenden.
Das gilt jedoch nicht automatisch für jedes Fahrzeug.
Vor der ersten Verwendung sollte deshalb überprüft werden, ob der Hersteller das konkrete Fahrzeugmodell für E10 freigegeben hat.
Informationen dazu können beispielsweise in der Bedienungsanleitung oder an der Tankklappe stehen.
E5 oder E10: Was ist der Unterschied?
Der wesentliche Unterschied liegt im maximal möglichen Ethanolanteil.
| Kraftstoff | Ethanolanteil |
|---|---|
| Super E5 | bis zu 5 Volumenprozent |
| Super E10 | bis zu 10 Volumenprozent |
E10 ist aufgrund seines höheren möglichen Anteils an Ethanol nicht für jedes ältere Benzinfahrzeug geeignet.
Bei einem freigegebenen Fahrzeug können grundsätzlich beide vom Hersteller zugelassenen Sorten verwendet werden.
Was bedeutet die Oktanzahl?
Bei Benzin begegnen Autofahrern Angaben wie 95 oder 98 Oktan.
Die Oktanzahl beschreibt vereinfacht die Klopffestigkeit des Ottokraftstoffs.
Je höher die Oktanzahl ist, desto widerstandsfähiger ist der Kraftstoff gegenüber einer unkontrollierten Selbstentzündung unter bestimmten Bedingungen im Motor.
Welche Mindestoktanzahl erforderlich ist, gibt der Fahrzeughersteller vor.
Ein Kraftstoff mit besonders hoher Oktanzahl ist deshalb nicht automatisch für jedes Auto notwendig oder wirtschaftlich sinnvoll.
Was ist Super Plus?
Super Plus besitzt üblicherweise eine höhere Oktanzahl als normales Superbenzin.
Bestimmte leistungsstarke Motoren können einen Kraftstoff mit höherer Oktanzahl benötigen oder dafür optimiert sein.
Ob Super Plus erforderlich oder empfohlen wird, sollte der Bedienungsanleitung beziehungsweise den Herstellerangaben entnommen werden.
Teurer bedeutet beim Kraftstoff nicht automatisch besser für jedes Fahrzeug.
Entscheidend ist die Herstellervorgabe.
Diesel oder Benzin: Warum ist die Verwechslung gefährlich?
Diesel- und Ottomotoren funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien und benötigen den jeweils vorgesehenen Kraftstoff.
Wird der falsche Kraftstoff eingefüllt, können Schäden am Kraftstoffsystem beziehungsweise Motor entstehen.
Besonders problematisch kann Benzin in einem Dieselfahrzeug sein, da moderne Dieselsysteme auf die Eigenschaften des Dieselkraftstoffs angewiesen sind.
Deshalb gilt:
Bei einer Fehlbetankung den Motor möglichst nicht starten.
Falsch getankt – was soll ich tun?
Wer unmittelbar nach dem Tanken bemerkt, dass der falsche Kraftstoff eingefüllt wurde, sollte nicht einfach weiterfahren.
Grundsätzlich gilt:
- Motor nicht starten beziehungsweise Zündung möglichst nicht einschalten.
- Fahrzeug nicht unnötig bewegen.
- Tankstellenpersonal informieren, wenn das Fahrzeug die Zapfsäule blockiert.
- Pannenhilfe oder eine geeignete Fachwerkstatt kontaktieren.
- Fahrzeugherstellerangaben beachten.
Wurde der Motor bereits gestartet, sollte fachlicher Rat eingeholt werden.
Welche Maßnahmen notwendig sind, hängt von Fahrzeug, Motor, Kraftstoffart und der eingefüllten Menge ab.
Warum schaltet die Zapfpistole automatisch ab?
Zapfpistolen verfügen über eine automatische Abschaltvorrichtung.
Nähert sich der Kraftstoff im Einfüllstutzen einem bestimmten Niveau, wird der Tankvorgang automatisch unterbrochen.
Das typische „Klack“ signalisiert, dass die Zapfpistole abgeschaltet hat.
Dadurch soll ein Überfüllen verhindert werden.
Sollte man nach dem ersten Klack weiter tanken?
In der Regel sollte der Tankvorgang nach dem automatischen Abschalten beendet werden.
Das wiederholte Nachfüllen bis zum absolut letzten möglichen Tropfen ist nicht sinnvoll.
Kraftstoff kann sich beispielsweise bei Temperaturveränderungen ausdehnen. Zudem sind moderne Tanksysteme konstruktiv komplexer als lediglich ein einfacher Behälter.
Nach dem automatischen Abschalten sollte man deshalb nicht versuchen, zwanghaft möglichst viel zusätzlichen Kraftstoff einzufüllen.
Wie voll sollte man den Tank machen?
Ob vollständig oder nur teilweise getankt wird, hängt vom persönlichen Bedarf ab.
Wer lange Strecken fährt, kann einen vollen Tank bevorzugen.
Wer nur wenig fährt, muss nicht bei jedem Tankstopp vollständig auffüllen.
Ein komplett gefüllter Tank erhöht das Fahrzeuggewicht geringfügig. Im normalen Alltag ist dieser Effekt im Vergleich zu Fahrweise, Geschwindigkeit und Verkehrssituation jedoch meist von untergeordneter Bedeutung.
Sollte man den Tank komplett leer fahren?
Es ist nicht empfehlenswert, regelmäßig bis zum vollständigen Stillstand aufgrund von Kraftstoffmangel zu fahren.
Die Reichweitenanzeige beziehungsweise Tankwarnleuchte sollte nicht als Aufforderung verstanden werden, die verbleibende Reichweite vollständig auszunutzen.
Restreichweiten sind Schätzwerte.
Der tatsächliche Verbrauch kann sich verändern durch:
- Geschwindigkeit
- Stau
- Steigungen
- Außentemperatur
- Beladung
- Anhängerbetrieb
- Fahrweise
Wer frühzeitig tankt, vermeidet unnötigen Stress und das Risiko, mit leerem Tank liegenzubleiben.
Wann sollte man tanken?
Ein bestimmter Tankfüllstand ist nicht vorgeschrieben.
Praktisch kann es sinnvoll sein, nicht erst bis zu den letzten Kilometern der angezeigten Restreichweite zu warten.
Das gilt besonders:
- vor längeren Autobahnfahrten
- vor Fahrten in dünn besiedelte Regionen
- nachts
- vor Fahrten ins Ausland
- bei längeren Strecken mit Anhänger
Eine ausreichende Kraftstoffreserve erhöht die Flexibilität bei Umleitungen, Staus und geschlossenen Tankstellen.
Wann ist Tanken am günstigsten?
Kraftstoffpreise können sich innerhalb eines Tages mehrfach verändern.
Deshalb gibt es keinen dauerhaft gültigen Preis, der zu einer bestimmten Uhrzeit garantiert wird.
Preisverläufe können zudem langfristigen Veränderungen unterliegen.
Wer günstig tanken möchte, sollte deshalb nicht allein auf eine starre Uhrzeit vertrauen, sondern aktuelle Kraftstoffpreise vergleichen.
Auch die Wahl der Tankstelle kann einen erheblichen Unterschied machen.
Warum unterscheiden sich die Spritpreise verschiedener Tankstellen?
Kraftstoffpreise werden von zahlreichen Faktoren beeinflusst.
Dazu gehören unter anderem:
- Rohöl- beziehungsweise Produktpreise
- Wechselkurse
- Steuern und Abgaben
- Transport und Logistik
- Standort der Tankstelle
- Wettbewerb
- Preisstrategie des Anbieters
Deshalb können selbst Tankstellen in derselben Region unterschiedliche Preise verlangen.
Sind Autobahntankstellen teurer?
Tankstellen direkt an Autobahnen können höhere Kraftstoffpreise verlangen als Stationen abseits der Autobahn.
Wer ausreichend Kraftstoff im Tank hat, kann deshalb vor einer längeren Fahrt Preise vergleichen und gegebenenfalls vor der Autobahnauffahrt tanken.
Allerdings sollte man für wenige Cent Preisunterschied keine unverhältnismäßig lange Strecke fahren.
Der zusätzliche Kraftstoffverbrauch und Zeitaufwand können die Ersparnis wieder reduzieren.
Lohnt es sich, für billigen Sprit weiter zu fahren?
Das lässt sich einfach berechnen.
Angenommen, an einer weiter entfernten Tankstelle ist Benzin 5 Cent pro Liter günstiger.
Bei 40 Litern beträgt die Ersparnis:
40 × 0,05 Euro = 2 Euro.
Muss man dafür einen erheblichen Umweg fahren, können Kraftstoffverbrauch und Zeitaufwand einen großen Teil dieser Ersparnis wieder aufzehren.
Ein Preisvergleich ist daher besonders sinnvoll, wenn günstigere Tankstellen ohnehin auf der geplanten Strecke liegen.
Wie berechnet man die Kosten einer Tankfüllung?
Die Berechnung ist einfach:
getankte Liter × Preis pro Liter = Tankkosten
Beispiel:
Es werden 45 Liter getankt.
Der angenommene Preis beträgt 1,80 Euro pro Liter.
45 × 1,80 Euro = 81 Euro.
Die Tankfüllung kostet in diesem Beispiel 81 Euro.
Wie berechnet man den tatsächlichen Verbrauch?
Der Kraftstoffverbrauch lässt sich relativ genau zwischen zwei Tankstopps ermitteln.
Dazu wird der Tank vollständig gefüllt und der Kilometerstand beziehungsweise Tageskilometerzähler notiert.
Beim nächsten vollständigen Tankvorgang werden gefahrene Kilometer und nachgefüllte Liter verwendet.
Die Formel lautet:
Verbrauch = getankte Liter × 100 / gefahrene Kilometer
Beispiel:
Nach 650 Kilometern werden 42 Liter nachgetankt.
42 × 100 / 650 = rund 6,46 Liter pro 100 Kilometer.
Der tatsächliche Verbrauch liegt in diesem Beispiel bei ungefähr 6,5 l/100 km.
Wie kann man beim Autofahren Kraftstoff sparen?
Nicht nur der Preis an der Zapfsäule bestimmt die Kraftstoffkosten.
Auch der Verbrauch ist entscheidend.
Wer beispielsweise dauerhaft 10 Prozent weniger Kraftstoff verbraucht, reduziert entsprechend einen Teil seiner laufenden Tankkosten.
Hilfreich können sein:
- vorausschauend fahren
- unnötig starkes Beschleunigen vermeiden
- unnötig hohe Geschwindigkeiten vermeiden
- passenden Reifendruck beachten
- unnötiges Gewicht aus dem Fahrzeug entfernen
- Dachboxen und Dachträger bei Nichtgebrauch entfernen
- Fahrzeug regelmäßig warten
Wie groß die tatsächliche Ersparnis ausfällt, hängt vom Fahrzeug und der individuellen Nutzung ab.
Warum erhöht zu niedriger Reifendruck den Verbrauch?
Ein zu geringer Reifendruck kann den Rollwiderstand erhöhen.
Dadurch benötigt das Fahrzeug mehr Energie zur Fortbewegung.
Der korrekte Reifendruck ist außerdem für Fahrverhalten und Reifenverschleiß wichtig.
Die passenden Werte gibt der Fahrzeughersteller vor.
Sie finden sich je nach Fahrzeug beispielsweise:
- in der Bedienungsanleitung
- an der B-Säule beziehungsweise im Türbereich
- an der Tankklappe
Bei hoher Beladung können andere Reifendruckwerte gelten als bei einem kaum beladenen Fahrzeug.
Was ist AdBlue?
Viele moderne Dieselfahrzeuge verfügen über ein SCR-Abgasnachbehandlungssystem und benötigen AdBlue.
AdBlue ist kein Dieselkraftstoff und wird in einen separaten Behälter gefüllt.
Der Einfüllstutzen kann sich je nach Fahrzeug beispielsweise neben dem Dieselstutzen, im Motorraum oder an einer anderen Stelle befinden.
AdBlue darf nicht in den Dieseltank gefüllt werden.
Ebenso gehört Diesel nicht in den AdBlue-Tank.
Bei einer Verwechslung sollte das Fahrzeug nicht gestartet und fachliche Hilfe eingeholt werden.
Handy an der Tankstelle: Was sollte man beachten?
An Tankstellen gelten Sicherheitsvorgaben, die durch entsprechende Hinweise und Verbotszeichen gekennzeichnet werden.
Autofahrer sollten die Anweisungen der jeweiligen Tankstelle beachten.
Während des Tankvorgangs sollte man sich außerdem auf den Tankvorgang konzentrieren und unnötige Ablenkungen vermeiden.
Darf der Motor beim Tanken laufen?
Beim normalen Tankvorgang wird der Motor abgestellt.
An Tankstellen bestehen aufgrund der entzündlichen Kraftstoffe besondere Sicherheitsanforderungen.
Zusätzlich sollten offene Flammen und Rauchen im entsprechenden Tankstellenbereich selbstverständlich vermieden werden.
Die Sicherheitskennzeichnungen der Tankstelle sind zu beachten.
Was tun, wenn Kraftstoff verschüttet wird?
Wird beim Tanken Kraftstoff verschüttet, sollte das Tankstellenpersonal informiert werden.
Größere Mengen sollten nicht eigenständig mit Wasser verteilt oder in Abflüsse gespült werden.
Tankstellen verfügen über geeignete Verfahren und Materialien für den Umgang mit ausgelaufenem Kraftstoff.
Warum riecht es an der Tankstelle nach Benzin?
Benzin ist leicht flüchtig. Beim Tanken können Kraftstoffdämpfe entstehen.
Moderne Tankstellen und Fahrzeuge verfügen über technische Systeme, die Emissionen möglichst reduzieren.
Ein deutlich ungewöhnlicher Kraftstoffgeruch am eigenen Fahrzeug sollte jedoch nicht ignoriert werden.
Besteht der Verdacht auf eine Undichtigkeit, sollte das Fahrzeug fachgerecht überprüft werden.
Tanken im Ausland
Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte sich vor Reisebeginn über die dort verwendeten Kraftstoffbezeichnungen informieren.
Innerhalb Europas erleichtern einheitliche Kraftstoffkennzeichnungen die Zuordnung.
Trotzdem können Handelsnamen und Bezeichnungen an Zapfsäulen unterschiedlich aussehen.
Deshalb sollte man sich insbesondere bei einem unbekannten Kraftstoff nicht ausschließlich an Farben der Zapfpistolen orientieren.
Entscheidend ist die Kraftstoffkennzeichnung.
Tankdeckel links oder rechts – wie erkennt man die Seite?
Bei vielen Fahrzeugen zeigt ein kleiner Pfeil neben dem Zapfsäulensymbol in der Tankanzeige an, auf welcher Fahrzeugseite sich die Tankklappe befindet.
Das ist besonders bei:
- Mietwagen
- Carsharing-Fahrzeugen
- geliehenen Autos
- neuen Fahrzeugen
praktisch.
Ist kein entsprechender Pfeil vorhanden, hilft ein Blick auf das Fahrzeug beziehungsweise in die Bedienungsanleitung.
10 Tipps für den nächsten Tankstopp
- Kraftstoffsorte prüfen: Besonders bei einem unbekannten Fahrzeug.
- Motor abstellen: Vor Beginn des Tankvorgangs.
- Nicht nach Farben gehen: Die Beschriftung an der Zapfsäule ist entscheidend.
- Automatische Abschaltung beachten: Nach dem Abschalten nicht unnötig nachtanken.
- Tankdeckel schließen: Nach dem Tankvorgang kontrollieren.
- Preise vergleichen: Preisunterschiede zwischen Tankstellen können sich summieren.
- Keine unnötigen Umwege: Die Fahrt zur günstigeren Tankstelle kostet ebenfalls Kraftstoff.
- Verbrauch beobachten: Regelmäßige Verbrauchsberechnungen können Veränderungen sichtbar machen.
- Reifendruck prüfen: Der richtige Druck unterstützt einen effizienten Betrieb.
- Bei Fehlbetankung nicht starten: Stattdessen fachliche Hilfe organisieren.
Häufige Fragen zum Tanken
Wie tanke ich richtig?
Motor abstellen, benötigte Kraftstoffart überprüfen, Tank öffnen, passende Zapfpistole auswählen und tanken. Nach der automatischen Abschaltung wird die Zapfpistole zurückgehängt und der Tank wieder verschlossen.
Woher weiß ich, ob mein Auto Benzin oder Diesel braucht?
Die Kraftstoffart ist normalerweise an der Tankklappe beziehungsweise am Tankverschluss und in der Bedienungsanleitung angegeben. Bei Unsicherheit sollte vor dem Tanken nachgesehen werden.
Was ist besser: E5 oder E10?
Entscheidend ist zunächst, welche Kraftstoffe der Fahrzeughersteller freigegeben hat. E10 kann bis zu 10 Volumenprozent Ethanol enthalten, E5 bis zu 5 Volumenprozent. Eine pauschale Antwort „besser“ oder „schlechter“ ist daher wenig sinnvoll.
Kann ich E10 tanken?
E10 darf verwendet werden, wenn das konkrete Fahrzeug dafür freigegeben ist. Bei Unsicherheit sollten die Herstellerinformationen geprüft werden.
Soll ich nach dem ersten Klack weiter tanken?
Normalerweise sollte der Tankvorgang nach dem automatischen Abschalten beendet werden. Ein wiederholtes Nachfüllen bis zum Rand ist nicht erforderlich.
Was mache ich, wenn ich falsch getankt habe?
Den Motor möglichst nicht starten. Anschließend sollte fachliche Hilfe, beispielsweise über einen Pannendienst oder eine Werkstatt, eingeholt werden. Die notwendigen Maßnahmen hängen von Fahrzeug und Fehlbetankung ab.
Wann sollte ich tanken?
Man sollte nicht darauf angewiesen sein, die angezeigte Restreichweite vollständig auszunutzen. Besonders vor längeren Fahrten ist eine ausreichende Kraftstoffreserve sinnvoll.
Wie berechne ich meinen Benzinverbrauch?
Die getankte Kraftstoffmenge wird mit 100 multipliziert und anschließend durch die seit dem letzten vollständigen Tanken gefahrenen Kilometer geteilt.
Warum schwanken Benzinpreise?
Kraftstoffpreise werden unter anderem von Produktpreisen, Rohölmarkt, Wechselkursen, Steuern, Logistik, Wettbewerb und der Preisstrategie der Anbieter beeinflusst. Deshalb können sie sich auch innerhalb kurzer Zeit verändern.
Lohnt sich eine günstigere Tankstelle?
Das hängt von Preisunterschied, Tankmenge und zusätzlicher Fahrstrecke ab. Bei großen Umwegen können Kraftstoffverbrauch und Zeitaufwand einen kleinen Preisvorteil wieder aufzehren.
Fazit: Richtig tanken beginnt mit dem richtigen Kraftstoff
Der wichtigste Grundsatz beim Tanken lautet: Vor dem Griff zur Zapfpistole die richtige Kraftstoffsorte überprüfen.
Besonders bei Mietwagen, geliehenen Fahrzeugen oder einem neuen Auto verhindert dieser kurze Check kostspielige Fehler.
Während des Tankvorgangs sollte der Motor ausgeschaltet bleiben. Schaltet die Zapfpistole automatisch ab, muss der Tank nicht bis zum letzten Tropfen weiter befüllt werden.
Wer zusätzlich Kraftstoffpreise vergleicht, unnötige Umwege vermeidet und seinen tatsächlichen Verbrauch kennt, kann seine Tankkosten besser einschätzen.
Damit wird aus einem alltäglichen Tankstopp ein einfacher Vorgang: richtigen Kraftstoff auswählen, sicher tanken, Verbrauch im Blick behalten und unnötige Kosten vermeiden.
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