Diesel AdBlue

Diesel AdBlue

Nicht nur LKW nutzen AdBlue um den Schadstoffaustoß zu reduzieren.

Nicht nur LKW nutzen AdBlue um den Schadstoffaustoß zu reduzieren.

AdBlue ist eine weltweit eingetragene Marke des deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und kann von Unternehmen lizenziert werden die sie für Dienstleistungen und Produkte bezogen auf Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren mit selektiver katalytischer Reduktion (SCR) ergänzen möchten.

Durch die Nachbehandlung der Abgase kann man die ausgestoßenen Stickoxide NOx um bis zu 90 % senken. Dazu wird eine wässrige Harnstofflösung in ISO 22241 als AUS 32 genormt benötigt.

Ohne das regelmäßige Nachfüllen dieser Harnstofflösung kann das Fahrzeug sogar liegen bleiben, der Motor startet nicht mehr ohne AdBlue oder läuft im Notlaufbetrieb. Das Auto könnte technisch gesehen jedoch weiterfahren nur mit einem erhöhtem Ausstoß von Stickoxid. Die Größe der AdBlue-Tanks wird von den Herstellern so dimensioniert, dass sie bei den Inspektionen in den Werkstätten nachgefüllt werden können. Hier kosten sie um 50 € für 1,9 Liter. Als Vielfahrer kann man auch selbst nachfüllen.

An den Tankstellen gibt es 10-Liter-Kanister für LKW für ca. 14 €. Aber der Einfüllstutzen passt hier nicht nicht auf die Einfüllöffnung.

So kann bei modernen Selbstzündern der Ausstoß von Stickoxiden durch AdBlue reduziert werden. Nach der Abgasnorm Euro 6 seit 2014 gilt diese für Neuwagen ab September 2015. So darf der Diesel nur noch 80 Milligramm Stickoxide pro Kilometer ausstoßen anstelle von 180. Bei LKW wird AdBlue schon lange verwendet mit 32,5 % Harnstoff und 67,5 % demineralisiertem Wasser. Die Chemikalie ist so ungiftig und geruchsfrei.

Der Gefrierpunkt von AdBlue liegt bei -11 ° C, daher sind AdBlue-Tanks meist beheizt. Man kann AdBlue selbst nachfüllen entsprechend der Anleitung. Nach dem Einfüllen muss die Zündung eingeschaltet werden und man wartet darauf, dass die Elektronik den Füllstand korrekt erkennt. Sie zeigt auch an wann man AdBlue anchfüllen muss. Wird die Meldujng ignoriert so kann der Wagen in den Notlauf gehen oder nicht mehr anspringen.

Das AdBlue wird in den Abgasstrang gespritzt und setzt hier Amoniak frei der im SCR-Kat mti den Stickoxiden reagiert und sie in Wasserstoff und Stickstoff umwandelt. Das Motorsteuergerät regelt das Dosiermodul und spritzt immer die benötigte Menge, abhängig von Drehzahl und Fahrzeuglast ein. Dabei liegt der Verbrauch bei ca. 4 bis 6 % des Diesels.

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