Tanken in Bosnien und Herzegowina

Tanken in Bosnien und Herzegowina

Die Flagge und Karte von Bosnien und Herzegowina.

Die Flagge und Karte von Bosnien und Herzegowina.

Sarajevo ist die Landeshauptstadt, bei einer Landesfläche von 51.197 qkm und einer Einwohnerzahl von 3,5 Millionen. Die Landeswährung ist der Konvertible Mark (BAM).

Das internationale KFZ-Kürzel lautet BIH.

Bei Bosnien und Herzegowina handelt es sich um einen Staat in Südosteuropa. Man spricht kurz auch von Bosnien-Herzegowina oder nur Bosnien. Der Staat liegt östlich des Adriatischen Meeres auf der Balkanhalbinsel und fast komplett im Dinarischen Gebirge. Im Westen und Norden grenzt er an Kroatien, im Osten an Serbien und im Südosten an Montenegro.

Große Städte des Landes sind neben der Hauptstadt Sarajevo, die Städte Mostar, Bijeljina, Zenica, Banja Luka und Tuzla.

An den Tankstellen kann man neben bar meist auch mit Kreditkarte zahlen. Das Tankstellennetz des Landes ist gut ausgebaut.

Für die Einreise mit dem Auto wird eine Grüne Versicherungskarte benötigt.

Verkehrsregeln in Bosnien und Herzegowina

Stari most (Alte Brücke) ist namensgebend als Wahrzeichen der Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina.

Stari most (Alte Brücke) ist namensgebend als Wahrzeichen der Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina.

Fahranfänger die unter 23 sind und den Führerschein noch kein Jahr lang haben müssen in der Zeit von 23 bis 5 Uhr das Auto stehen lassen. Ein Abschleppseil muss im Auto mitgeführt werden.

Auch muss man tagsüber mit eingeschaltetem Licht fahren.

Das Straßennetz ist mit rund 22.000 km gut ausgebaut. Durch die Kriegszeiten jedoch mitunter auch stark beschädigt.

Mit dem Mietwagen kann man das Land gut auf eigene Faust erkunden, sowohl die Landeshauptstadt Sarajevo also auch beispielsweise die Kavica-Wasserfälle sind sehenswert.

Möchte man einen Mietwagen buchen so sollte man mindestens 21 Jahre alt sein und den Führerschein schon 1 Jahr lang besitzen. Ist man jünger als 25 Jahre zahlt man eine zusätzliche Gebühr für Jungfahrer. Die obere Altersgrenze bei Mietwagen liegt hier bei 75 Jahren. Es gibt auch Einwegmieten zwischen bestimmten Städten.

Es herrscht eine Anschnallpflicht für alle Insassen.

Für die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten gilt:

  • Innerorts 60 km/h
  • Auf Landstraßen 80 km/h
  • Auf Schnellstraßen 100 km/h
  • und auf der Autobahn 130 km/h

Auf der Autobahn A1 ist eine Maut fällig. Straßenschilder tragen häufig kyrillische Schrift.

Sehenswürdigkeiten von Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Bosnien und Herzegowina hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Die Stadt Mostar wurde im österreich-ungarischen und ottomanischen Stil erbaut. Seit dem 16. Jahrhundert befindet sich eine Steinbrücke über Neretva, die Stari most (Alte Brücke) ist namensgebend als Wahrzeichen der Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina.

Auch reich an geschichtlichem Hintergrund ist die Landeshauptstadt Sarajevo. Man findet hier verschiedene Konfessionen und enge Gassen die zu Spaziergängen einladen. In der Altstadt erhält man auch viele traditionelle Speisen.

In den Flüssen Tara, Vrbas, Una und Neretva kann man auch einen Aktivurlaub mit Rafting verbringen.

Ebenso gibt es Bike Parks in Naturpark Blidinje, Velez, Prenj, Bjelasnica und Igman. Wandern lässt es sich gut auf der Bjelašnica, an den Berghängen findet man alte Dörfer.

Die Stadt Jajce bietet in unmittelbarer Umgebung 27 Denkmäler die sich auf der Nationaldenkmalliste des Landes befinden. Die Stadt ist ein sehenswertes Freilichtmuseum. Sie war einst Sitz des bosnischen Königreiches, des letzten Bosnischen König Stjepan Tomašević bis 1463.

30 km südlich von Mostar liegt die Stadt Počitelj, sie ist aus Stein erbaut und umfasst eine Festung.

Međugorje ist bekannt für eine Marienerscheinung aus dem Jahr 1981 und dient gläubigen als Pilgerstätte.

Landestypisch ist die Pita (Börek) sie wird aus einem dünnen Teig (Jufka) mit verschiedenen Füllungen zubereitet. Eingewickelt in einer Schneckenform oder in Reihe wird diese gebacken. So gibt es Sorten wie zeljanica (Spinat), sirnica (Käse), burek (Hackfleisch) oder süß als jabukovača (Äpfel).

Der Kaffee wird traditionell auf türkisch bzw. bosnische Art in einem Kupfergefäß der Dscheswa zubereitet. und aus einer henkellosen Mokkatasse Fildžan mit Würfelzucker getrunken. Ebenso ist der gestampfte und nicht gemahlene Kaffee eine Besonderheit der landestypischen Küche.

Übernachtet werden kann in Hotels und auch bei gastfreundlicher Bevölkerung die Zimmer vermietet.

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