Tanken im Iran

Tanken im Iran

Tanken im Iran, was man beachten sollte. Hier die Landesflagge des Iran.

Tanken im Iran, was man beachten sollte. Hier die Landesflagge des Iran.

Möchte man das Land mit einem Mietwagen bereisen gilt es einige Dinge zu beachten.

Die Landeshauptstadt ist Teheran. Die Einwohnerzahl beträgt 79,9 Millionen bei einer Landesfläche von 1,7 qkm. Als Landeswährung dient der Rial (IRR). Das internationale KFZ-Kennzeichen lautet IR.

Um Diesel im Iran tanken zu können benötigt man eine spezielle Karte. Hat man diese nicht kann mitunter auch der Tankwart mit einer aushelfen. Für Ausländer gilt, dass sie den doppelten Tarif zahlen, also 6000 Rial anstelle von 3000 Rial pro Liter für Einheimische. Also ca. 17 Cent je Liter Diesel. LKW-Fahrer tanken für knapp 8 Cent den Liter. Somit ist der Sprit deutlich günstiger als in Deutschland.

Preise werden meist in Tuman nicht Rial angegeben. Dabei ist 1 Tuman = 10 Rial. So sollte man stets umrechnen. Auch wenn auf der Zapfsäule Rial steht, ist meist Tuman gemeint, also das 10 fache des Preise.

Einreise in den Iran

LKW-Diesel ist im Iran mit ca. 8 Cent je Liter besonders günstig.

LKW-Diesel ist im Iran mit ca. 8 Cent je Liter besonders günstig.

Möchte man in den Iran einreisen wird ein Visum benötigt und für das Fahrzeug ein Zolldokument, das „Carnet de passage“. Dieses Dokument kann man auch über den ADAC in Deutschland beziehen. Ein- und Ausreise werden auf das Dokument gestempelt, beim deutschen Zoll. Im Iran wird eine Kaution fällig.

Möchte man über die Türkei einreisen so empfiehlt sich der Grenzübergang Barzagan. Man sollte für den Übergang mit ca. 90 Minuten einrechnen. Die Zöllner sind freundlich und helfen gern weiter. Man sollte Kopien vom Reisepass und Visum zur Hand haben. Ein internationaler Führerschein ist nicht zwingend notwendig.

Bei der Einfuhr ist Alkohol verboten. Für das Fahrzeug muss eine Versicherung vorliegen in Form einer grünen Versicherungskarte. Eine Versicherung kann auch für 35 Euro pro Monat abgeschlossen werden direkt in Grenznähe „Iran insurance“.

Man sollte sich darauf einstellen das Kreditkarten nicht funktionieren und genügend Bargeld mit sich führen. Man kann es in Wechselstuben den „sarafi“ wechseln.

Dabei kann direkt der Euro eingetauscht werden. Ein Umweg über den Dollar ist nicht nötig.

Der größte Schein ist die 500.000 Rial-Note, diese wird wie Bargeld genutzt, auch wenn sie eigentlich ein Bank-Checque ist.

40.000 Rial entsprechen etwa 1 Euro.

Da der Iran eine islamische Republik ist gelten hier islamische Regeln, also Frauen tragen stets ein Kopftuch (Hijab) und weite Kleidung.

In Moscheen und Heiligtümern sollten Frauen einen Chador tragen, einen Ganzkörperumhang mit offenem Gesicht. Männer sollten lange Hosen tragen, keine Shorts. Ein T-Shirt ist hingegen in der Regeln in Ordnung.

Verkehrsregeln

Die Straßen sind gut ausgebaut. Man sollte jedoch auf Bodenwellen, die Bumpees achten. Diese dienen der Begrenzung der Geschwindigkeit.

Auch wird auf manchen Autobahnen eine Maut kassiert. Häufig werden Blinker nicht genutzt und mehr Fahrstreifen gebildet als markiert. Man sollte also stets vorsichtig und vorausschauend fahren.

Die rechte Spur sollte man meiden, da hier gern ohne Blinken, angehalten, geparkt und auch genauso wieder angefahren wird.

Iran hat landschaftlich, kulturell und historisch viel zu bieten. So bietet sich die Erkundung des Landes auf eigene Faust mit einem Mietwagen an.

Die Menschen sind sehr gastfreundlich, hupen gern und begrüßen einen auch mit Rufen wie „welcome to iran“.

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