Tanken in Mazedonien

Tanken in Mazedonien

Skopje ist die Hauptstadt von Mazedonien.

Skopje ist die Hauptstadt von Mazedonien.

Mazedonien ist ein Binnenstaat in Südeuropa. Die Landeshauptstadt ist Skopje und die Einwohnerzahl beträgt 2 Millionen bei einer Landesfläche von 25.713 qkm. Die Landeswährung ist der mazedonische Denar (MKD), die Untereinheit ist der Deni.

Das internationale KFZ-Kennzeichen lautet MK. International wird das Land offiziell als ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien bezeichnet FYROM, auf Englisch former Yugoslav Republic of Macedonia (aufgrund eines Namensstreits mit dem südlichen Nachbarn Griechenland).

Gegründet wurde Mazedonien 1944 im Widerstand als Sozialistische Republik Mazedonien und war seit 1946 die südlichste Teilrepublik von Jugoslawien. 1991 rief das Land seine Unabhängigkeit aus.

Im Land wird zum großen Teil vom Fluss Vardar durchflossen. Man unterscheidet ein West- und Ostmazedonien. Der westliche Teil ist sehr gebirgig und der Osten eher flach und von weiten Feldern durchzogen.

Um das Land auf eigene Faust zu erkunden bietet sich ein Mietwagen an. Man muss mindestens 21 Jahre alt sein, um ein Fahrzeug ausleihen zu können und schon seit einem Jahr einen gültigen Führerschein besitzen.

Tanken sollte man rechtzeitig, da viele Tankstellen nachtsüber geschlossen haben. Rund um die Uhr kann an Autobahnen, Grenzübergängen und den großen Städten getankt werden.

Barmittel müssen beider Einfuhr ab einem Wert von 10.000 deklariert werden. Der Euro wird als Zahlungsmittel fast überall akzeptiert.

Verkehrsregeln in Mazedonien

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Mazedonien liegen innerhalb geschlossener Ortschaften bei 50 km/h, auf Landstraßen bei 80/100 km/h und auf den Autobahnen bei 120 km/h.

Die Karte und Flagge von Mazedonien.

Die Karte und Flagge von Mazedonien.

Tagsüber fährt man mit eingeschaltete Licht und Kinder unter 12 Jahren müssen auf dem Rücksitz Platz nehmen.

Maut wird direkt vor Ort auf bezahlt und liegt bei ca. 25 bis 230 Denar. Auf den Autobahnen M1, M3 und M4 wird eine streckenabhängige Maut erhoben. Diese kann in Bar oder per Kreditkarte bezahlt werden.

Parkverbotszonen sind ausgeschildert. Kraftstoff darf im Reservekanister bis zu 20 Litern zollfrei mitgeführt werden.

Für Fahren ohne Licht wird ein Bußgeld von 500 Euro fällig. Beachtet man einen Zebrastreifen nicht zahlt man eine Strafe von 200 Euro. Das Missachten einer rote Ampel kostet, auch als Fußgänger 200 Euro.

In Mazedonien muss man ein Ersatzlampenset mit sich führen und einen Feuerlöscher, Abschleppseil sowie 2 Warndreiecke für Gespanne. Auch bei Mietwagen gilt dieses als Ausleiher zu überprüfen, häufig tun es die Vermieter nämlich nicht.

Außerdem empfiehlt sich das Mitführen des Formulares für einen europäischen Unfallbericht.

Reisen in Mazedonien

Plaushnik Kirche in Ohrid.

Plaushnik Kirche in Ohrid.

Neben der Hauptstadt Skopje gibt es als zweitgrößte Stadt Tetovo, Ohrid und der Ohridsee als Weltkulturerbe, Novo Selo 35 km von der bulgarischen Grenze, Gevgelija 4 km von der griechischen Grenze, Strumica welches 35 km von der griechischen und 38 km von der bulgarischen Grenze liegt, Bitola als Industrie- und Handelszentrum un der Kliment-Ohridski-Unviversität, Kumanovo als Indusutriezentrum im Norden des Landes sowie Prilep mit vielen Ausgrabungsstätten in der direkten Nähe Stybera.

Auch beliebte Ziele im Land sind der Prespa See, Stumica, Popova Shapka im Shargebirge als Skigebiet, Mavrovo und Kozuf als Skigebiete, St. Dojran bekannt für Camping und Schwimmen sowie der Ohrid-See mit Ohrid und Struga.

Das Land wird von Gebirgen und Bergen dominiert die eine Höhe von bis zu 2000 m aufweisen. Das Klima ist kontinental. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen 20 bis 23 °C im Juli und Ende Juli bis August mit über 30 °C. Der Januar ist ist mit -20 bis 0 °C der kälteste Monat. Mit Niederschlägen muss man ganzjährig rechnen.

Die Amtssprache ist Mazedonisch, weiterhin wird noch Türkisch, Albanisch und Serbokroatisch gesprochen.

Mazedonische Küche

Skopje in Mazedonien.

Skopje in Mazedonien.

Bekannt ist das Land auch für seine „Tavtsche Gravtsche“ einer Art serbischen Bohnensuppe. Auch beliebt sind Grillgerichte wie das Cevapcici. Am Ohrid-See isst man viel frischen Fisch. In Gegenden die albanisch geprägt sind, wie um Struga am Ohrid-See findet man viele Gerichte der albanischen Küche wie die albanische Pizza vor.

Als Getränk ist der Rakija bekannt, eine Art von Obstler. Dieser kann manchmal dem jugoslawischen Sliwoowitz ähneln oder dem italenischen Grappa oder ein Aprikosenschnaps wie der der ungarische Barack Palinka. Auch gibt es viele Winzereien in Mazedonien, vor allem in der Region Tikves/Negotino mit guten Weiß- und Rotweinen. Das Land gilt jedoch mehr als Biertinkerland mit einheimischen Marken wie dem Zladen Dab oder dem Skopsko, die pilsähnlich sind. Mokka wird auch gern getrunken als Tursko oder malo von „klein“ abgeleitet.

Das Land gilt als gastfreundlich. Viele Bars, Cafes und Disco findet man vor allem in den Städten Ohrid, Bitola und Tetovo.

Feiertage in Mazedonien

Prilep im gebirgigen Mazedonien.

Prilep im gebirgigen Mazedonien.

Zu den Feiertagen des Landes zählen:

  • 1. Januar als Neujahr
  • 7. Januar als orthodoxe Weihnachten
  • 9. April als Ostermontag
  • 1. Mai als Tag der Arbeit
  • 24. Mai als Tag der slawischen Aufklärer
  • 15. Juni als Ramazan Bairam
  • 2. August als Feiertag der Republik
  • 8. September als Unabhängigkeitstag
  • 11. Oktober als Volksaufstand
  • 23. Oktober als Tag des mazedonischen Revolutionskampfes
  • 8. Dezember als St. Kliment Ohridski

Feiertage und arbeitsfrei für orthodoxe Bürger sind:

  • 6. Januar als Heiligabend
  • 19. Januar als orthodoxe Taufe Jesu
  • 14. April als Karfreitag
  • 2. Juni als Pfingsten
  • 28. August als Mariä Himmelfahrt

Feiertage und arbeitsfrei für katholische Bürger sind:

  • 17. April als  Ostermontag
  • 1. November als Allerheiligen
  • 25. Dezember als Weihnachten

Ferientage und arbeitsfrei für muslimische Bürger ist:

1. September als Kurban Bairam

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