Wann ist Tanken am günstigsten? Der richtige Tankzeitpunkt kann einen deutlichen Unterschied beim Benzin- und Dieselpreis machen. Seit einer gesetzlichen Änderung im Jahr 2026 hat sich der typische Tagesverlauf der Kraftstoffpreise in Deutschland allerdings grundlegend verändert.
Seit April 2026 dürfen Tankstellen ihre Kraftstoffpreise grundsätzlich nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöhen. Preissenkungen sind dagegen weiterhin im Tagesverlauf möglich.
Dadurch gilt heute eine andere Faustregel als früher:
Am günstigsten tankt man in Deutschland häufig kurz vor 12 Uhr mittags.
Eine aktuelle Auswertung von mehr als 14.000 Tankstellen zeigte, dass Benzin und Diesel unmittelbar vor 12 Uhr deutlich unter dem durchschnittlichen Tagespreis lagen. Direkt um 12 Uhr erfolgte dagegen ein kräftiger Preissprung.
Wer günstig tanken möchte, sollte jedoch nicht ausschließlich auf die Uhrzeit achten. Ein Preisvergleich des aktuellen Benzinpreises in der Umgebung kann zusätzlich deutlich mehr sparen.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Tanken?

Nach dem seit 2026 veränderten Preisverlauf bietet sich vor allem die Zeit unmittelbar vor 12 Uhr zum Tanken an.
Eine Auswertung des ADAC ergab für Mai 2026:
- kurz vor 12 Uhr lagen die Preise für Super E10 rund 3,7 Cent je Liter unter dem Tagesdurchschnitt
- Diesel lag zu diesem Zeitpunkt rund 4,3 Cent je Liter unter dem Tagesdurchschnitt
- um 12 Uhr stieg Super E10 im Mittel um etwa 14,6 Cent je Liter
- Diesel verteuerte sich um etwa 18,4 Cent je Liter
Der Unterschied zwischen einem günstigen und einem ungünstigen Tankzeitpunkt kann bei einer größeren Tankfüllung somit mehrere Euro ausmachen.
Warum steigen die Benzinpreise um 12 Uhr?
Seit April 2026 gelten in Deutschland neue Regeln für Preisänderungen an Tankstellen.
Tankstellen dürfen ihre Kraftstoffpreise grundsätzlich nur noch einmal pro Tag erhöhen.
Der dafür vorgesehene Zeitpunkt ist:
12 Uhr mittags.
Preissenkungen dürfen dagegen weiterhin im Tagesverlauf erfolgen.
Dadurch entsteht ein relativ charakteristischer Verlauf:
- vor 12 Uhr sind die Preise häufig vergleichsweise niedrig
- um 12 Uhr erfolgt die tägliche Preiserhöhung
- anschließend sinken die Preise im Laufe des Nachmittags und Abends wieder
Damit unterscheidet sich der heutige Kraftstoffmarkt deutlich von früher.
Früher war Tanken abends günstiger
Über viele Jahre galt in Deutschland die Empfehlung, am frühen Abend zu tanken.
Häufig wurden Zeiträume zwischen etwa 18 und 22 Uhr als besonders günstig genannt.
Der Grund waren mehrere Preiszyklen pro Tag. Tankstellen erhöhten und senkten ihre Preise häufig mehrfach innerhalb weniger Stunden.
Dieses Muster hat sich durch die neue Regelung verändert.
Der alte Tipp „zwischen 18 und 20 Uhr tanken“ ist deshalb seit 2026 nicht mehr aktuell.
Wer heute ausschließlich nach dieser alten Faustregel tankt, kann einen günstigeren Zeitpunkt verpassen.
Ist Tanken morgens oder abends günstiger?
Nach der neuen Preisstruktur lässt sich diese Frage nicht mehr mit der früher üblichen Regel „abends günstig, morgens teuer“ beantworten.
Der wichtigste Zeitpunkt ist inzwischen die tägliche Preiserhöhung um 12 Uhr.
Kurz vor Mittag können die Preise besonders attraktiv sein.
Nach der Erhöhung um 12 Uhr fallen sie im Laufe des Nachmittags und Abends wieder.
Gegen späteren Abend können sich die Preise ebenfalls verändern, beispielsweise weil günstigere Tankstellen schließen und dadurch andere Anbieter stärker in die Durchschnittswerte eingehen.
Ist Tanken kurz vor 12 Uhr immer am billigsten?
Nein.
Die Werte zeigen einen durchschnittlichen Preisverlauf über viele Tankstellen.
An einer einzelnen Tankstelle kann der günstigste Zeitpunkt davon abweichen.
Deshalb ist ein aktueller Benzinpreisvergleich wichtiger als eine starre Uhrzeit.
Eine Tankstelle zwei Kilometer weiter kann beispielsweise selbst zu einem weniger optimalen Zeitpunkt günstiger sein als die nächstgelegene Tankstelle kurz vor 12 Uhr.
Die beste Strategie kombiniert deshalb:
- günstigen Tankzeitpunkt
- Preisvergleich in der Umgebung
- Auswahl einer preiswerten Tankstelle
Wie stark schwanken Benzinpreise innerhalb eines Tages?
Auch nach der neuen Regelung können deutliche Preisunterschiede auftreten.
Die ADAC-Auswertung aus Mai 2026 zeigte sogar sehr große Unterschiede zwischen dem günstigsten und teuersten Zeitpunkt des Tages.
Besonders auffällig ist die Preiserhöhung um 12 Uhr.
Bei einer Tankfüllung von beispielsweise 50 Litern kann schon ein Unterschied von 10 Cent je Liter eine Ersparnis von:
5 Euro
bedeuten.
Bei 15 Cent Preisunterschied sind es bereits:
7,50 Euro.
Ein kurzer Preisvergleich kann sich deshalb besonders bei größeren Tankfüllungen lohnen.
Wann sollte ich tanken, um zu sparen?
Wer möglichst günstig tanken möchte, kann sich an folgenden Grundregeln orientieren:
- aktuelle Kraftstoffpreise vergleichen
- möglichst kurz vor 12 Uhr nach günstigen Angeboten suchen
- die tägliche Preiserhöhung um 12 Uhr berücksichtigen
- Autobahntankstellen möglichst vermeiden
- nicht erst tanken, wenn die Reserve fast leer ist
- kleine Umwege zum günstigeren Anbieter prüfen
Wer frühzeitig tankt, kann außerdem flexibel auf günstige Preise reagieren.
Wer dagegen mit fast leerem Tank unterwegs ist, muss möglicherweise die nächstgelegene Tankstelle nehmen – unabhängig vom Preis.
An welchem Wochentag tankt man am günstigsten?
Früher wurde häufig behauptet, bestimmte Wochentage seien besonders günstig.
Montag oder Sonntag wurden beispielsweise immer wieder als preiswerte Tanktage genannt.
Solche pauschalen Aussagen sind heute nur eingeschränkt sinnvoll.
Der Kraftstoffpreis wird wesentlich beeinflusst durch:
- Rohölpreise
- Wechselkurse
- Steuern und Abgaben
- Wettbewerb vor Ort
- regionale Nachfrage
- politische und wirtschaftliche Entwicklungen
Die Uhrzeit und der konkrete Preisvergleich sind deshalb für Autofahrer meist wesentlich hilfreicher als die Suche nach einem vermeintlich günstigsten Wochentag.
Ist Tanken am Wochenende teurer?
Auch hier gibt es keine einfache Regel, die immer gilt.
An einzelnen Wochenenden können Preise steigen oder fallen.
Das kann beispielsweise mit:
- Rohölpreisentwicklung
- Ferienbeginn
- Reiseverkehr
- regionalen Ereignissen
zusammenhängen.
Ein Wochenende allein macht Benzin aber nicht automatisch teuer.
Ist Tanken in den Ferien teurer?
Auch Ferienzeiten führen nicht automatisch zu einem bestimmten Kraftstoffpreis.
Die Nachfrage kann während großer Reisewellen zwar steigen, doch die Entwicklung an den Tankstellen hängt von zahlreichen weiteren Faktoren ab.
Besonders wichtig für Urlauber ist deshalb:
Nicht erst direkt an der Autobahn tanken.
Denn dort können die Preisaufschläge erheblich sein.
Warum sind Autobahntankstellen so teuer?
Autobahntankstellen gehören häufig zu den teuersten Möglichkeiten, Benzin oder Diesel zu kaufen.
Ein aktueller Vergleich von 2026 zeigte einen durchschnittlichen Aufschlag von rund:
33 Cent je Liter
gegenüber Tankstellen abseits der Autobahn.
Bei einer Tankfüllung von 50 Litern entspricht das ungefähr:
16,50 Euro Mehrkosten.
Bei einzelnen Tankstellen waren die Unterschiede sogar noch größer.
Lohnt es sich, zum Tanken von der Autobahn abzufahren?
Häufig ja.
Wer auf einer längeren Autobahnfahrt tanken muss, sollte bereits einige Kilometer vorher die Preise der Tankstellen in der Umgebung vergleichen.
Schon eine Tankstelle wenige Kilometer hinter einer Autobahnausfahrt kann erheblich günstiger sein.
Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden:
- zusätzliche Fahrstrecke
- Kraftstoffverbrauch des Umwegs
- Zeitaufwand
- tatsächlicher Preisunterschied
Bei Preisunterschieden von 20, 30 Cent oder mehr je Liter kann sich ein kurzer Umweg sehr schnell rechnen.
Welche Tankstellen sind am günstigsten?
Es lässt sich nicht dauerhaft sagen, dass eine bestimmte Tankstellenmarke immer die günstigste ist.
Preise können sich regional und zeitlich stark unterscheiden.
Freie Tankstellen sind häufig günstiger als große Markenanbieter, aber auch das gilt nicht ausnahmslos.
Statt sich auf eine bestimmte Marke festzulegen, sollte man deshalb die tatsächlich verfügbaren Preise vergleichen.
Der Preisunterschied zwischen zwei nahe gelegenen Tankstellen kann größer sein als der typische Unterschied zwischen zwei Marken.
Sind freie Tankstellen günstiger?
Freie Tankstellen können häufig günstigere Preise anbieten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede freie Tankstelle automatisch preiswerter ist.
Auch Markenanbieter können zeitweise günstige Angebote haben.
Entscheidend ist der aktuelle lokale Wettbewerb.
Je mehr Tankstellen in einem Gebiet miteinander konkurrieren, desto interessanter können die Preise für Autofahrer sein.
Aral, Shell, Esso, TotalEnergies oder freie Tankstelle?
Die früher verbreitete Methode, bestimmte Marken nach festen Uhrzeiten zu beurteilen, ist seit der Preisregelung von 2026 kaum noch sinnvoll.
Früher konnte beispielsweise untersucht werden, welche Tankstellenmarke ihre Preise zu welcher Uhrzeit anhob.
Da Preiserhöhungen heute grundsätzlich auf den Zeitpunkt um 12 Uhr beschränkt sind, hat sich dieses Muster verändert.
Autofahrer sollten daher aktuelle Preise vergleichen und nicht auf alte Markenregeln vertrauen.
Wie viel kann man durch Preisvergleich sparen?
Schon kleine Preisunterschiede machen bei einer Tankfüllung einen spürbaren Betrag aus.
Beispiel bei 50 Litern:
- 5 Cent günstiger = 2,50 Euro sparen
- 10 Cent günstiger = 5 Euro sparen
- 15 Cent günstiger = 7,50 Euro sparen
- 20 Cent günstiger = 10 Euro sparen
- 30 Cent günstiger = 15 Euro sparen
Wer regelmäßig tankt, kann über ein Jahr einen erheblichen Betrag sparen.
Lohnt sich ein Umweg zur günstigeren Tankstelle?
Das hängt von Preisunterschied und Entfernung ab.
Ein Beispiel:
Eine Tankstelle ist 5 Kilometer weiter entfernt und Benzin kostet dort 10 Cent weniger.
Bei einer Tankfüllung von 50 Litern beträgt die Ersparnis:
5 Euro.
Der zusätzliche Kraftstoffverbrauch für einen kleinen Umweg liegt normalerweise deutlich darunter.
Ein langer Umweg für eine Ersparnis von nur einem oder zwei Cent je Liter lohnt sich dagegen häufig nicht.
Lieber volltanken oder nur teilweise tanken?
Wenn der Kraftstoffpreis besonders günstig ist und ohnehin bald Kraftstoff benötigt wird, kann es sinnvoll sein, den Tank vollständig zu füllen.
Wer dagegen nur wenige Kilometer fährt und kurzfristig fallende Preise erwartet, kann theoretisch auch weniger tanken.
Das gezielte Spekulieren auf zukünftige Kraftstoffpreise ist allerdings schwierig.
Niemand kann zuverlässig vorhersagen, wie sich Rohöl- und Benzinpreise in den nächsten Tagen entwickeln.
Für die meisten Autofahrer ist deshalb eine einfache Strategie sinnvoller:
Preis vergleichen und bei einem guten Preis ausreichend tanken.
Tank nicht bis zur Reserve leerfahren
Wer besonders günstig tanken möchte, braucht Spielraum.
Wenn die Tankanzeige bereits fast leer ist, lässt sich der Tankstopp nicht mehr lange verschieben.
Besser ist es, bereits bei ausreichender Restreichweite die Preise in der Umgebung zu beobachten.
So kann man beispielsweise einen günstigen Zeitpunkt kurz vor 12 Uhr nutzen, ohne Gefahr zu laufen, mit fast leerem Tank unterwegs zu sein.
Super E5 oder Super E10?
Auch die Wahl des Kraftstoffs kann die Tankkosten beeinflussen.
Super E10 ist normalerweise günstiger als Super E5.
Wer ein Fahrzeug besitzt, das für E10 freigegeben ist, kann deshalb durch E10 zusätzlich sparen.
Bei aktuellen Preisvergleichen lag der Unterschied häufig bei mehreren Cent je Liter.
Vor dem ersten Tanken von E10 sollte allerdings sichergestellt werden, dass das Fahrzeug dafür geeignet ist.
Tanken auf Vorrat im Kanister?
Wer einen besonders günstigen Kraftstoffpreis nutzen möchte, könnte auf die Idee kommen, zusätzlich einen Reservekanister zu füllen.
Dabei sind allerdings gesetzliche und sicherheitstechnische Regeln zu beachten.
In Deutschland gelten für Privatfahrzeuge deutlich höhere rechtliche Höchstmengen als die früher häufig genannten 20 Liter.
Pro zugelassenem Reservebehälter sind grundsätzlich bis zu 60 Liter möglich, insgesamt bis zu 240 Liter je Beförderungseinheit.
Das bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass Autofahrer solche Mengen mitführen sollten.
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, im normalen Pkw höchstens etwa:
10 Liter Reservekraftstoff
mitzuführen.
Welche Anforderungen muss ein Benzinkanister erfüllen?
Ein Reservekanister muss für Kraftstoff geeignet und entsprechend zugelassen sein.
Verwendet werden sollten Behälter mit:
- UN-Zulassung oder entsprechender Reservekraftstoffkanister-Zulassung
- dichtem Verschluss
- geeignetem Material
- sicherer Befestigung im Fahrzeug
Der Kanister sollte möglichst weit entfernt von den Fahrzeuginsassen transportiert werden.
Im Pkw ist der Kofferraum normalerweise der geeignetere Ort.
Der Behälter sollte dort gegen Verrutschen gesichert werden.
Darf man Benzin im Ausland im Kanister mitnehmen?
Die Vorschriften unterscheiden sich von Land zu Land.
In manchen europäischen Ländern gelten Höchstmengen von beispielsweise:
5 oder 10 Litern.
Andere Staaten verbieten das Mitführen eines gefüllten Reservekanisters vollständig.
Auch auf bestimmten Fähren gelten zusätzliche Verbote.
Vor einer Auslandsreise sollte deshalb immer geprüft werden, welche Regeln in den jeweiligen Transit- und Zielländern gelten.
Warum ändern sich Benzinpreise überhaupt?
Kraftstoffpreise hängen von zahlreichen Faktoren ab.
Dazu gehören:
- Rohölpreis
- Dollar-Euro-Wechselkurs
- Energiesteuern
- CO₂-Bepreisung
- Mehrwertsteuer
- Transport- und Verarbeitungskosten
- Wettbewerb zwischen Tankstellen
- regionale Nachfrage
Deshalb können sich Kraftstoffpreise auch dann verändern, wenn der Rohölpreis selbst relativ stabil bleibt.
Warum unterscheiden sich Tankstellenpreise in derselben Stadt?
Tankstellen konkurrieren lokal miteinander.
Deshalb können zwei Tankstellen, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen, unterschiedliche Preise verlangen.
Dabei spielen beispielsweise eine Rolle:
- Lage
- Anzahl der Wettbewerber
- Verkehrsaufkommen
- Marke
- Öffnungszeiten
Tankstellen an besonders verkehrsgünstigen Orten können teilweise höhere Preise verlangen.
Günstig tanken: Die besten Tipps
Wer seine Tankkosten reduzieren möchte, sollte mehrere Maßnahmen kombinieren:
- aktuelle Preise vergleichen
- möglichst vor der täglichen Erhöhung um 12 Uhr tanken
- Autobahntankstellen vermeiden
- kleine Umwege zum günstigeren Anbieter prüfen
- bei E10-Freigabe den günstigeren Kraftstoff nutzen
- nicht bis zum letzten Liter warten
- unnötige Fahrten zum Tanken vermeiden
Der größte Effekt entsteht häufig nicht durch einen einzelnen Trick, sondern durch die Kombination mehrerer Maßnahmen.
Beispiel: Wie viel spart der richtige Tankzeitpunkt?
Angenommen, ein Fahrer benötigt 50 Liter Benzin.
An der Tankstelle kostet der Liter kurz vor 12 Uhr:
1,80 Euro.
Nach der Preiserhöhung kostet er:
1,95 Euro.
Die Tankfüllung kostet vor der Erhöhung:
90 Euro.
Danach:
97,50 Euro.
Allein durch den Tankzeitpunkt ergibt sich in diesem Beispiel eine Differenz von:
7,50 Euro.
Kommt zusätzlich ein Preisunterschied zwischen verschiedenen Tankstellen hinzu, kann die Gesamtersparnis noch deutlich höher ausfallen.
Ist der billigste Tankzeitpunkt wichtiger als die billigste Tankstelle?
Nicht unbedingt.
Der Preisunterschied zwischen verschiedenen Tankstellen kann größer sein als die Schwankung an einer einzelnen Tankstelle.
Deshalb sollte zuerst geprüft werden, welche Tankstelle in der Umgebung günstig ist.
Anschließend kann zusätzlich ein günstiger Zeitpunkt gewählt werden.
Die beste Kombination lautet also:
günstige Tankstelle + günstige Uhrzeit.
Häufige Fragen zum günstigsten Tankzeitpunkt
Wann ist Tanken in Deutschland am günstigsten?
Seit der Preisregelung von 2026 ist Tanken häufig kurz vor 12 Uhr besonders günstig. Um 12 Uhr dürfen Tankstellen ihre tägliche Preiserhöhung vornehmen.
Ist Tanken abends noch am günstigsten?
Nicht mehr grundsätzlich. Der frühere Rat, zwischen 18 und 20 beziehungsweise 22 Uhr zu tanken, stammt aus dem früheren System mit mehreren täglichen Preiserhöhungen. Seit 2026 hat sich der typische Preisverlauf verändert.
Wann steigen die Benzinpreise?
Seit April 2026 dürfen Tankstellen ihre Preise grundsätzlich einmal täglich um 12 Uhr erhöhen. Preissenkungen sind weiterhin im Tagesverlauf möglich.
Ist Tanken morgens günstig?
Das hängt vom konkreten Zeitpunkt und der Tankstelle ab. Besonders interessant ist derzeit die Zeit unmittelbar vor 12 Uhr.
Welcher Wochentag ist zum Tanken am günstigsten?
Es gibt keinen zuverlässig günstigsten Wochentag. Für Autofahrer sind der aktuelle lokale Preis und die Uhrzeit meist wesentlich relevanter.
Wie viel kann man durch den richtigen Tankzeitpunkt sparen?
Je nach Preisentwicklung können Unterschiede von deutlich mehr als zehn Cent je Liter auftreten. Bei 50 Litern bedeuten zehn Cent Preisunterschied bereits fünf Euro Ersparnis.
Sind Autobahntankstellen teurer?
Ja, häufig erheblich. Eine ADAC-Auswertung aus 2026 ergab im Durchschnitt einen Aufschlag von rund 33 Cent je Liter gegenüber Tankstellen abseits der Autobahn.
Lohnt es sich, zum Tanken von der Autobahn abzufahren?
Bei größeren Preisunterschieden kann sich bereits ein kleiner Umweg deutlich lohnen.
Welche Tankstellen sind am billigsten?
Das lässt sich nicht pauschal nach Marke beantworten. Freie Tankstellen sind häufig günstig, aber entscheidend ist der aktuelle lokale Preisvergleich.
Wie viel Benzin darf man im Kanister mitnehmen?
In Deutschland sind rechtlich größere Mengen möglich als häufig angenommen. Der ADAC empfiehlt aus Sicherheitsgründen jedoch, nicht mehr als etwa zehn Liter Reservekraftstoff im Pkw mitzuführen.
Fazit: Wann sollte man tanken?
Der beste Tankzeitpunkt hat sich in Deutschland seit 2026 verändert.
Während früher häufig der frühe Abend als günstigste Zeit galt, zeigen aktuelle Daten ein anderes Muster.
Seit Tankstellen ihre Preise grundsätzlich nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöhen dürfen, ist die Zeit kurz vor 12 Uhr besonders interessant.
Wer günstig tanken möchte, sollte jedoch nicht allein auf die Uhr schauen.
Noch wichtiger ist es, die aktuellen Preise verschiedener Tankstellen miteinander zu vergleichen.
Besonders teuer kann das Tanken direkt an der Autobahn sein. Ein kurzer Abstecher zu einer Tankstelle abseits der Autobahn kann bei einer vollständigen Tankfüllung einen zweistelligen Eurobetrag sparen.
Die beste Strategie lautet deshalb:
Preise vergleichen, den Tank nicht komplett leerfahren, möglichst vor 12 Uhr tanken und teure Autobahntankstellen vermeiden.
So lässt sich beim Tanken sparen, ohne unnötige Umwege zu fahren oder Kraftstoff auf Vorrat zu lagern.
Eine Preisänderung sollte nur noch einmal am Tag möglich sein;
unser Nachbarland Österreich hat damit gute Erfahrungen gemacht.
Die ständigen 'Preisanpassungen' seitens der Konzerne sind nichts
als Geldschneiderei
Man muss sich nur einmal vorstellen der Milchpreis im Supermarkt ändert sich 3-5 mal täglich. Da wäre die Politik aber schnell wach. Doch Autofahrer kann man gerne melken. Danke Herr Scheuer. Man kann nur hoffen dass seine Halbwertszeit als Minister nicht proportionla zu seiner Unfähigkeit ist.
Danke Alfred,
sehe ich genauso!
Die Aussage hier im Text kann ich nicht nachvollziehen .habe vor 20.00 für 1,209 bezahlt pro Liter Diesel.Jetzt kostet gerade geschaut bei der Tankstelle Diesel 1,169!
Es gibt Supermärkte, auch in Deutschland,bei sich die Preise tatsächlich auch mehrmals täglich ändern
Hallo zusammen,
seit der Steuersenkung am 1.6.2022 gibt es keinen günstigen oder teueren Zeitrahmen mehr.
Die Tankstellen verändern ihre Preise für Super E5, E10, und Diesel jetzt bis zu 30 x am Tag.
Das könnt ihr für jede hier einzelne Tankstelle nachlesen:
https://tanken.de/wann-ist-der-optimale-tankzeitpunkt
Es hat wirklich nichts mehr mit Preiskslkukation zu tun und ist einfach unverschämt wir die Ölindustrie nicht nur Jahrelang in Lobbyarbeit investiert hat um die Folgen der negativen Auswirkungen auf das Klima zu verschleiern, sondern auch statt solide Preiskalkulation ständig ihre Kunden auf den Arm nimmt und jede Gelegenheit zur Gewinnmaximierung nutzt, selbst mit der Not im Krieg.
Es hat wirklich nichts mehr mit Preiskslkukation zu tun und ist einfach unverschämt wir die Ölindustrie nicht nur Jahrelang in Lobbyarbeit investiert hat um die Folgen der negativen Auswirkungen auf das Klima zu verschleiern, sondern auch statt solide Preiskalkulation ständig ihre Kunden auf den Arm nimmt und jede Gelegenheit zur Gewinnmaximierung nutzt, selbst mit der Not im Krieg.