Feinstaub beim Benzin

Feinstaub beim Benzin

Feinstaub beim Benzin wird neu geregelt.

Feinstaub beim Benzin wird neu geregelt.

Seit Abgasaffären sind vor allem Dieselmotoren in Verruf geraten viel schädliches CO2 auszustoßen, Aber auch Benzin-Motoren sind durch eine effiziente Einspritztechnik zwar 15 % sparsamer beim Kraftstoff, der mit Druck in den Motorraum gespritzt wird, jedoch ensteht hier bei sehr feiner Feinstaub, ein Ultrafeinstaub der auch gesundheitsgefährend sein kann.

So gelten seit September 2017 neue Feinstaubgrenzen in Deutschland auch für neu zugelassene Benziner. Um künftige Strafzahlungen bei Überschreitung von EU-Grenzwerten zu verhindern könnte die blaue Plakette, die bisher nur für Dieselfahrzeuge gilt auch auf Benziner ausgeweitet werden. So wären neben gut 13 Millionen Dieselfahrzeugen auch 3 Millionen Benziner von möglichen Fahrverboten bedroht.

Die neue Regelungen sehen für direkt eingespritzte Benziner Werte vor die nur ein 10. des bisher erlaubten umfassen, also auf einem ähnlichen Niveau wie die von den Partikelfiltern für Diesel.

So erhalten Neufahrzeuge mit Benzin-Direkteinspritzung jetzt auch ab Werk einen Partikelfilter.

Technisch wäre auch eine Nachrüstung bei alten Fahrzeugen mit ca. 300 bis 400 € Kosten möglich.

Die Gefahr durch Feinstaub

Feinstaub kann zu Herz-Kreislaufproblemen, Asthma und auch Krebs führen. Die Teilchen sind meist nur 0,1 Mikrometer groß und gelangen so tief in die Lunge beim Einatmen und können auch die Barriere zur Blutbahn überschreiten. Selbst ungeborene Babys können so betroffen sein.

Schon nach wenigen Minuten kommt es laut dem Helmholtz-Zentrum in München schon zu einer negativen Beeinträchtigung der Herzaktivität.

In Deutschland sterben rund 60.000 Menschen an den Folgen von Feinstaub, bei Stickoxid sind es ca. 10.000. So ist der Feinstaub für die Gesundheit bedrohlicher als die Abgase.

Die Fahrzeughersteller rüsten die Feinstaubfilter nur in dem Maße nach wie sie unbedingt nach den Vorgaben müssen. Technisch wäre auch die Einhaltung von höheren Grenzwerten durchaus möglich. Aufgrund von steigenden Produktionskosten wird der Einbau jedoch gescheut, sofern er nicht zwingend notwendig ist.

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