Tanken in der Schweiz

Tanken und Urlaub in der Schweiz

Tanken in der Schweiz was man hier beachten sollte und Tipps für den Urlaub in der Eidgenossenschaft beachten sollte finden sie hier auf dieser Seite.

Fahren sie mit dem Auto in den Urlaub in die Schweiz oder passieren die Schweiz nur auf dem Weg zum Zielort in Italien finden sie hier hilfreiche Tipps.

Was es neben dem Tanken in der Schweiz noch zu beachten gilt

Man sollte sich in der Schweiz an die Höchstgeschwindigkeiten halten.

Man sollte sich in der Schweiz an die Höchstgeschwindigkeiten halten.

40 Franken kostet die Vignette die man zur Nutzung der schweizerischen Autobahnen hier benötigt. Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeiten sollte man vermeiden auch wenn die schweizer Polizei äußerst höflich ist.

Denn in der Schweiz kann man mit dem Strafbestand „Raser“ bei einer Gerichtsverhandlung schnell mehrere tausend Euro und ein lebenslängliches Fahrverbot einhandeln.

Auf den Straßen werden sie Autokennzeichen mit BE der in Bern zugelassenen Autos finden, diese gelten als langsam im Denken und Handeln, aber am Steuer scheinen sie diesen Vorurteilen entgegen wirken zu Wollen. Fahrer mit den Kennzeichen LU  aus der Stadt Luzern, die man zum Teil beim Weg zum Gotthard überquert zeigen gern mit ihren großen und mittelgroßen Fahrzeugen und ihrer Geschwindigkeit, dass sie hier zu Hause sind. Zuletzt noch das Autokennzeichen TI (Tesssin/Ticino) nach dem man sich durch das Alpmassiv gekämpft hat. Hier sind viele Flitzer aus dem Raum Chiasso, Lugano, und Locarno unterwegs. Die Fahrer sprechen hier meist nicht nur italienisch sie fahren meist auch so temperamentvoll.

Tanken in der Schweiz vermeiden sie Barzahlungen

Grundsätzlich sollte man nie in Euro zahlen, denn dann zahlt man in der Regel gut 5 Cent je Liter drauf. Zahle sie lieber mit Kreditkarte hier wird nämlich exakt umgerechnet. Man sollte sich also nicht voreilig über die doppelte Preisauszeichungen in Euro und Franken an den Tankstellen freuen.

Die Fahrweise der Schweizer

Beim Autofahren sind die Schweizer eigen, aber auch die Fußgänger, diese gehen schnurrstraks auf den Zebrastreifen zu und sind sich ihrer Vorfahrt äußerst sicher. Ähnlich wie die Polen.

Nähert man sich dem Gotthard-Tunnel erfährt man die nächste Eigenheit so fädelt sich der Schweizer nicht vorsichtig ein. Er fährt mit den Augen gerade aus einfach durch. Wichtig ist hier zu beachten, ob dieser überhaupt geöffnet ist, denn nachts und abends und an einigen Tagen kann er zwischen 20 abends und 5 Uhr morgens wegen Wartungsarbeiten geschlossen sein. Die Hinweise dazu sind eher übersehbar angebracht.

Das Parken in der Schweiz

Neben dem Tanken in der Schweiz gilt es auch beim Parken in der Schweiz einige Dinge zu beachten. In der Schweiz werden sie kaum kostenlose Parkplätze vorfinden. In der Regel zieht man hier ein Ticket und unterscheidet verschiedene Parkzonen in denen auch jeweilige Parkvorschriften gelten. So gibt es in der Schweiz beim Parken:

  • Gelbe Zonen die Parkplätze für Kunden und Angestellte von Firmen markieren
  • Baue Zonen die man mit einer blauen Parkscheibe von Montag bis Samstag in den Zeiten von 8 bis 18 Uhr nutzen kann für jeweils eine Stunde. Wer hier über Nacht stehen möchte benötigt einen speziellen Parkschein, der 50€ kostet.
  • Weiße Zonen die kostenpflichtige Parkplätze darstellen.

Müssen Bußgelder aus der Schweiz in Deutschland bezahlt werden?

Das Matterhorn, Bußgelder aus der Schweiz können auch in Deutschland geahndet werden.

Das Matterhorn, Bußgelder aus der Schweiz können auch in Deutschland geahndet werden.

Eine gute Fragen, denn die Schweiz gehört bekanntlich ja nicht zur EU, somit sind die deutschen Behörden den schweizer Behörden nicht immer behilflich bei der Zustellung von Bußgeldbescheiden. Wurde nämlich nur das Kennzeichen fotografiert, aber kein Bild der Frontscheibe mit Fahrer gemacht hat man hier keine Verfolgung der Tat über die schweizer Landesgrenzen hinaus zu befürchten.

In einigen Fällen kooperieren die Schweiz und Deutschland jedoch und zwar nach dem deutsch-schweizerischen Polizeivertrag von 1998, wenn es um höhere Bußgelder geht. Gerade wenn man in die Schweiz wieder einreist können diese Bußgelder eingetrieben werden. Man muss jedoch nicht befürchten, dass die Vergehen in der Schweiz auf dem Flensburger-Punktekonto landen. Ebenso gilt ein Fahrverbot welches man sich in der Schweiz eingehandelt hat zunächst nur dort.

Radarwarner und Navigationsgeräte die mit POIs (Points of interests) vor Blitzern warnen, sind wie in Frankreich verboten und man muss hier mit Bußgeldern rechnen.

Wichtig ist in dem Zusammenhang auch das man Navigationsgeräte im allgemeinen gut platzieren sollte. So dürfen im Sichtfeld des Fahrers an der Windschutzscheibe nur der Rückspiegel, die Autobahnvignette und die Sonnenblende sein. Ist das Navi in mitten der Frontscheibe montiert zahlt man 800 Franken Strafe, also gut 760€ inkl. Gebühren. Achten sie also währen der Fahrt durch die Schweiz das ihr Sichtfeld frei ist und nicht vom Navi eingeschränkt wird.

Das Via Sicura Progamm der Schweiz

In der Schweiz gibt es das „Via Sicura“ Programm dieses soll die Verkehrssicherheit steigern und die Anzahl der Verkehrstoten senken. So wurden seit 2012 Maßnahmen ergriffen um die Zahl der Verkehrstoten um ein Viertel zu senken. Insbesondere betrifft dieses Geschwindigkeitsbegrenzungen um Unfälle zu vermeiden und riskante Fahrverhalten zu senken. Wer als „Raser“ gilt dem wird das Auto eingezogen und auch Alkohol am Steuer kann zu „Alko-Locks“ führen damit man das Auto im alkoholisierten Zustand nicht mehr zünden kann. Mit einem lebenslänglichen Fahrverbot kann die Strafe am höchsten ausfallen, gilt allerdings nicht automatisch auch in Deutschland.

Welche Geschwindigkeitslimits gelten in der Schweiz?

Um solche und andere Strafen zu vermeiden sollte man sich an die in der Schweiz gelten Geschwindigkeitslimits halten. Doch wo genau liegen diese?

  • Innerorts sind 30 km/h oder 50 km/h erlaubt
  • Außerorts darf man 80 km/h fahren
  • Auf Autostraßen sind 100 km/h erlaubt, in Tunneln nur 80 km/h
  • Auf Autobahnen darf man höchstens 120 km/h auf dem Tacho erreichen

Gerade bei schweren Vergehen muss man auch mit Strafverfolgung in Deutschland rechnen, bei Vergehen gegen die Geschwindigkeitslimits.

Für Raser können hier 1 bis 4 Jahre Haft anfallen und Bußgelder über mehrer tausend Euro nach einem Gerichtsverfahren.

Wann gilt man ín der Schweiz als Raser?

In der Schweiz gilt man als Raser wenn man

  • Innerorts die erlaubte Geschwindigkeit um 50 km/h überschreitet
  • Außerorts um 60 km/h übertritt
  • und auf Autobahnen das Limit um 80 km/h überschreitet.

Wie hoch fallen Bußgelder in der Schweiz aus?

Einige Bußgelder in der Schweiz finden sie in der folgenden Tabelle zusammen gefasst.

Bußgelder in der Schweiz

Vergehen Bußgeld
Geschwindigkgeitsüberschreitungen innerorts mit 1 bis 5 km/h 40€
Geschwindigkgeitsüberschreitungen innerorts mit 6 bis 10 km/h 120€
Geschwindigkgeitsüberschreitungen innerorts mit 11 bis 15 km/h 250€
Geschwindigkgeitsüberschreitungen innerorts über 16 km/h Bußgeld in unterschiedlicher Höhe, Fahrverbote

und Führerscheinentzug

Handy am Steuer 85€
Überholverbotverstoß ab 245€
Nicht angeschnallt 50€
Alkohol am Steuer (ab 0,5 Promille) 495€
Navigationsgerät im Sichtfeld des Fahrers oder

während der Fahrt bedient

mindestens 380€
Rotlichtverstöße 205€

Licht an auch tagsüber in der Schweiz

In der Schweiz gilt ähnlich wie in Polen tagsüber eine Lichtpflicht. So müssen alle motorisierten Fahrzeuge abgesehen von Motorrädern und Motorfahrzeuge die vor 1970 zugelassen worden tagsüber mit Licht fahren. Also mit einem Ablendlicht oder einem speziellen Tagfahrlicht, auch wenn hier 0,2 bis 2 % mehr Sprit verbraucht wird, dient es der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Vermeidung von Unfällen.

Wer nur mit einem Tagfahrlicht fährt muss das Abblendlicht bei Beginn der Dämmerung oder entsprechender Witterung zusätzlich einschalten. Das gleiche gilt für Tunnelfahren, denn hier genügt das Tagfahrlicht allein nicht. Man kann das Einschalten des Tagfahrlicht auch mit dem Einschalten der Zündung koppeln lassen, wenn man in die Werkstatt fährt, damit man es nicht vergisst einzuschalten.

Also auch Tanken in der Schweiz erfordert das man das Einschalten des Lichtes nicht vergisst.

Die Schwerlastagabe in der Schweiz

Fahren sie als deutscher ein Fahrzeug was mehr als 3,5 Tonnen wiegt und dem gewerblichen Transport folgen müssen sie da sie den Straßenbelag mehr abnutzen als gewöhnliche leichte PKW eine Straßenbenutzungsgebühr entrichten, die Schwerlastabgabe. Diese richtet sich nach dem Gewicht, den gefahrenen Kilometern und der Emissionsstufe des Fahrzeuges.

Ein Gedanke zu „Tanken in der Schweiz

  1. Achtung beim Tanken an Coop-Tankstellen in Euro mit Kreditkarte ! Auf keinen Fall Euro wählen, denn diese modernen Raubritter der Coop berechnen einen skandalösen Umrechnungskurs, bei dem man viel mehr bezahlt als wenn die Hausbank umrechnet und Gebühren nimmt.

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