Elektromobilität

Elektromobilität

Elektromobilität, wie umweltfreundlich ist sie wirklich.

Welche Vorteile und Nachteile bringt die Elektromobilität mit sich? Gerade bezüglich der Umweltbilanz erscheint die Elektromobilität vorteilhaft für die Umwelt zu sein.

Doch sind Elektroautos wirklich besser als Verbrennungsmotoren mit Diesel oder Benzin? Für wen lohnt sich eine E-Auto? Ist Erdgas eine bessere Alternative?

Die Elektroautos werden staatlich beim Kauf mit gut 4000 € subventioniert, sind allerdings in der Anschaffung generell deutlich teurer als moderne Verbrenner. Zu dem ist das Tankstellen-Netz mit Ladestationen für sie eher spärlich gesät. Auch dauer der Ladevorgangs selbst an Schnellladestationen deutlich länger als der normale Tankvorgang. Zu dem werden bei der Produktion der Batterien gut 60 % mehr CO2-Emissionen freigesetzt als beim Bau eines normalen Autos.

Es werden nämlich gut 3,4 Tonnen CO2 bei der Produktion eines E-Autos freigesetzt.

Wie umweltfreundlich ist die Elektromobilität wirklich?

Der Strom aus der Steckdose ist in Deutschland nur zu 30% grün.

Der Strom aus der Steckdose ist in Deutschland nur zu 30% grün.

Für den Stadtverkehr mit wenig Reichweite können Elektroautos mit ca 200 bis 300 km Reichweite eine Alternative sein. Jedoch ist der Stommix in Deutschland bisher nicht so grün wie man denkt. Denn nur gut 30% kommen stammen aus regenerativen Quellen. Der Rest stammt aus Kernkraft und fossilen Brennstoffen. Erst mit einem höheren Anteil an grünem Strom könnte das E-Auto umweltfreundlicher werden. Heute erzeugt es so nämlich gut 180 Gramm CO2 pro Kilometer wenn man den Strommix mit einrechnet.

2017 waren erst 34.000 PKWs mit reinem Elektroantrieb zu gelassen. Man erhält für sie auch spezielle E-Kennzeichen.

Problematisch sind auch die Batterien für deren Herstellung seltene Erden benötigt werden. Lithium ist das neue Gold. Es wird für die Speicherung der Energie in den Lithiumbatterien benötigt und teilweise unter menschenverachtenden Bedingungen im Kongo gewonnen.

So müssen selbst Kinder ohne Schutzausrüstung nach im schürfen. Kinderarbeit wird also für die Elektromobilität in Kauf genommen.

Der Ladevorgang mit 20 bis 40 Minuten und mehr ist zu dem deutlich länger als ein normaler Tankvorgang.

Verbrenner werden immer umweltfreundlicher

Auch sind die bisherigen Verbrenner immer umweltfreundlicher. Gerade durch die Einführung der neuen Schadtstoffnormen sinkt der ausgestoßene Anteil an Schadstoffen in Deutschland immer weiter. Denn es werden immer mehr alte Autos verschrottet und aus dem Verkehr gezogen. Dafür kommen neuere, schadstoffärmere Modelle auf die Straßen.

In Deutschland sind knapp 3 Millionen Autos älter als 20 Jahre und 15,1 Millionen erreichen nur die Schadstoffnorm 4. Mit der Zeit wird sich auch dieses zwangsläufig durch die neuen Modelle zum Vorteil der Umwelt ändern.

Der ADAC hat errechnet das sich ein Strom-Fahrzeug nur für Vielfahrer lohnt, für andere ist ein normaler Verbrenner günstiger pro gefahrenem Kilometer.

Die Hersteller erhalten ab 2020 Super-Credits für ihre Bilanz wenn sie E-Autos verkaufen. Diese können aber gegengerechnet werden mit PS-starken Verbrennern. So wird die Bilanz durch verkaufte E-Autos geschönt.

In Frankreich und England möchte man bis 2040 auf den Verkauf von Verbrennungsautos gänzlich verzichten.

Weltweit werden in China die meisten E-Autos und Hybrid-Fahrzeuge verkauf. In Zukunft könnten Taxis und LKWs mit E-Antrieb fahren.

Alternative Antriebe

Dabei gibt es verschiedene Alternative Antriebe.

Autogas (LPG) wird als flüssiges Butan oder Propan getankt. Dieses sind Abfallprodukte bei der Gewinnung von Erdöl. So steigert sich auch ihre Beliebtheit in den letzten Jahren zumal sie günstig zu tanken sind.

Wasserstoff ist das leichteste aller Gase und lässt sich auch tanken. Man kann es in herkömmlichen Verbrennern nutzen oder für Brennstoffzellen. Wasserstoffantriebe versprechen hohe Reichweiten.

Brennstoffzellen erzeugen E-Strom aus Wasserstoff und treiben so per Strom an. Mit Akkus wird die Energie zwischengespeichert bis zur nächsten Wasserstoff-Tankstelle.

E-Fuels können normal verbrannt werden und werden mit Strom von regenerativen Energiequellen gewonnen. Durch Elektrolyse von Wasser zu Wasser- und Sauerstoff wird unter der Zusetzung von Kohlendioxid Kohlenwasserstoff erstellt. Dieser kann dann wie Diesel oder Benin verbrannt werden.

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