Elektro-Auto tanken

Elektro-Auto tanken

Elektro-Auto tanken, was man beachten sollte.

Elektro-Auto tanken, was man beachten sollte.

Was muss man beim Elektro-Auto tanken beachten? In der Theorie klingen E-Autos günstig und umweltfreundlich, jedoch ist der E-Tarif mitunter teurer als Diesel oder der Hausstrom. So rechnen einige Stromanbieter nach Ladezeit und nicht nach Verbrauch ab. Darüber hinaus enstehen noch hohe Anschaffungskosten und Umweltemissionen bei der Produktion des Fahrzeuges und Belastungen durch die Batterie mit eher geringen Reichweiten.

Generell muss man mit dem E-Auto öfters an die Tankstelle als mit einem Verbrennungsmotor, da die Reichweite meistens auf 160 oder 180 km begrenzt ist. So sollte man bei längeren Reisen schon vor Fahrtantritt die Lademöglichkeiten im Auge haben. Ein simples Abschleppen kommt bei E-Autos nämlich nicht in Frage wenn diese liegen bleiben. Hier würden teure Schäden enstehen, sie können nur über einen Abschleppwagen komplett abtransportiert werden und nicht mit einem Abschleppseil.

In Deutschland gibt es gut 4000 Ladestationen für E-Autos deren Preise variieren und meist sogar höher sind als an der heimischen Steckdose.

Wer daheim an der Steckdose ladet benötigt meist ca. 8 Stunden für eine voll Ladung. Zuhause schnell laden geht mit einer Wallbox, diese kostet ca. 1000 bis 2000 € inklusive Installation an der Wand.

Dauerhaft sollte man ein Auto nicht an der heimischen einfachen Steckdose laden, es kann zur Überhitzung und Brandgefahr kommen.

Die Ladeleistung der Zapfsäulen liegt bei 22 Kilowatt und fordert den Typ II Stecker, der als genormter Stecker das Fahrzeuge mit der Stromsäule verbindet.

Kosten für das Tanken

Die Kosten für den Ladestrom können die Benzinpreise übersteigen.

Die Kosten für den Ladestrom können die Benzinpreise übersteigen.

Eine vollständige Ladung fällt je nach Modell unterschiedlich aus, beträgt meist jedoch 4 Stunden. So zahlt man pro halbe Stunde Laden mit 22 kW gut 2 € was dann bei 4 Stunden Ladezeit gut 16 € macht. Umgerechnet auf 100 km wäre das ca. 3 Mal mehr als beim Hausstrom mit ca 28 Cent pro kWh. Ein Diesel würde für die 100 km ca. 4,50 € kosten.

Das Laden eines E-Autos dauert also lang und ist vergleichsweise teuer. Es können auch Zusatzkosten wie Gebühren für das Parken und SMS für Transaktionen anfallen.

Abrechnet wird der Tankvorgang vom Handyguthaben bei ChargeNow von BWW, bei EnBW durch eine Prepaidkarte etc.

Fahrzeuge mit einer Schnelladefunktion wie Renault Zoe, Smart ED oder Tesla laden bzw. tanken den Strom schneller. So sind in 30 Minuten wieder auf gut 80% geladen. Man ladet hier an 50 kW Zapfsäulen mit Wechselstrom. 10 Minuten kosten etwa 3 € also 9 € für eine halbe Stunde. Volltanken kostet somit knapp 12 € auf 100 km.

Neue Modelle sollen einen CCS-Stecker erhalten mit dem man mit 150 kW DC-Ladung in ca. 15 Minuten eine Reichweite von 230 km tanken kann.

Auch kostenloses Laden von E-Autos ist möglich wie zum Beispiel an den Ladestationen von Tesla, diese sind staatlich subventioniert.

Aldi plant ebenfalls Ladesäulen an den Märkten.

Die Stecker für das E-Auto-Tanken

Neben dem heimischen Schuko-Stecker an dem man das Auto laden kann gibt es unterschiedliche Stecker zum Tanken von E-Autos.

Die Steckdose zu Hause ist nur auf eine Dauerlast von 2,4 kW ausgelegt, in Asien gibt es vermehrt den Typ-1 Stecker der 7,4 kW ermöglicht und einphasig ist. Der zweiphasige Stecker, der Mennekes-Stecker, gilt als Standard seit 2013 in der EU und erlaubt auch zu Hause 22 kW bei 400 V und 32 A.

Öffentliche Ladestationen bieten 43 kW bei 400 V und 63 A. Durch das Mode-3-Ladekabel kann man E-Autos auch an Typ-1-Stecker von öffentlichen Stationen laden, die auch häufig den Typ-2-Stecker bieten.

Der CCS-Stecker, der Combined Charging System Stecker bietet neben dem Typ-2-Stecker zwei weiter Leitungskontakte die Schnellladung ermöglichen. und bis zu 170 kW durch AC- und DC-Laden ermöglichen also Wechsel- und Gleichstrom.

Tesla nutzt eine abgeänderte Version des Mennekes-Stecker Typ 2, so kann man das Auto in 30 Minuten zu 80% laden bei 120 kW Gleichstrom. In Japan nutzt man das Schnelladesystem CHAdeMO (CHArge de MOve) mit 100 kW.

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